Fun-Sponsoring

Fun-Sponsoring «Connecting with the Locals»

Jenny, Men und Ricarda haben sich gewünscht, dass wir uns nette Einheimische suchen, die uns mit ihrer traditionellen Kleidung ausstatten (falls vorhanden, auch mit traditionellen Musikinstrumenten). Und zwar sollte dies entweder in Georgien oder in Aserbaidschan geschehen. Um das Ganze noch ein wenig zu erschweren, wurde zudem die Bedingung gestellt, dass wir unser Beweisfoto nicht in einem Tourishop in der Hauptstadt aufnehmen dürfen.

Wir haben uns schliesslich in der georgischen Hauptstadt Tbilissi dieser Herausforderung gestellt und sind in die Tschocha, die männliche Tracht Georgiens, geschlüpft. Es handelt sich dabei um einen knielangen wollenen Mantel, der seit dem 17. Jahrhundert im gesamten Kaukasus Verbreitung findet. Um euch drei so richtig einzuschüchtern, haben wir dann mit Säbel und Horn bewaffnet unseren bösesten Blick aufgezogen. 🙂

Fun-Sponsoring «Outdoor Olympic Games»

Andy hatte uns mit seinem Fun-Sponsoring dazu aufgefordert, die Olympischen Spiele zu verlegen und drückte uns hierzu vor unserer Abreise einen Überraschungskoffer in die Hand. Im tadschikischen Shuroobod unweit der Grenze Afghanistans wurden dann fernab der Zivilisation die «Outdoor Olympic Games» eingeläutet und der mysteriöse Koffer geöffnet.

Die drei Disziplinen hatten es in sich: Zuerst ging es gemütlich mit einer Partie Crossboccia los. Danach mussten wir so schnell wie möglich unser Zelt aufbauen. Bei der dritten und letzten Disziplin wurde wiederum die Zeit gestoppt. Wir durften uns darin messen, wie man ein Feuer ohne Feuerzeug zustande bringt. Alle drei Disziplinen waren äusserst hart umkämpft. Letztendlich ging der Gesamtsieg an Michi. Michis Preis: Kotinos und ein kleiner Gewürzstreuer.

Fun-Sponsoring «Sunny schieben»

Susia gab uns den Rat, dass wir uns gegenüber Sunny wie richtige Gentlemen verhalten und deshalb unser Fahrzeug je 500 Meter schieben sollen. Gesagt, getan.

Dazu haben wir uns einer der schönsten Plätze im Pamirgebirge ausgesucht. Diese Aufgabe haben wir uns leichter vorgestellt. Wer um Himmels Willen kam nur auf die Idee, sich einen VW Caddy anzuschaffen und diesen noch zusätzlich durch weitere Features auszustatten. Das machte die Sache im wahrsten Sinn des Wortes nicht leichter. Mit Muskel- und Willenskraft haben wir der Herausforderung getrotzt.

Auf der Gesamtstrecke von 10 800 Kilometern war dies wohl der anstrengendste Kilometer. Das Gefühl, nach 500 Metern wieder in das Fahrzeug einsteigen zu dürfen, war einfach nur schön. 🙂

Fun-Sponsoring «Outdoor-Brot backen»

Michi hat uns die Aufgabe gestellt, ein knuspriges Brot zu backen. Die notwendigen Zutaten hat er uns sogar mitgegeben. Bedingung war, dass wir das Brot über dem offenen Feuer backen und nicht in einem Backofen. Zudem musste das Brot an einem Stück sein. Ein «Schlangenbrot» wurde ausdrücklich verboten.

Im tadschikischen Mardz haben wir uns an diese Herausforderung gewagt und uns mit der handwerklichen Backkunst vertraut gemacht. Vorgängig haben wir uns im kirgisischen Osh bei einem lokalen Holzhändler mit Brennholz eingedeckt. Unser frisches, selbst gebackenes Brot hat letztendlich auch super geschmeckt…ausgesehen weniger. Eines steht jedenfalls fest: Wir bleiben bei unseren Leisten, aus uns werden keine Bäckermeister! 🙂

Fun-Sponsoring «5 km joggen»

Ein bisschen Bewegung während der langen Autofahrt muss sein. Eine Joggingeinheit bringt den Kreislauf und die Stimmung in Schwung. Das dachte zumindest Lukas. Für Steph galt es seine Joggingschuhe zu schnüren und 5 Kilometer zu joggen. Michi durfte die Joggingeinheit aus sicherer Distanz aus dem Fahrzeug mitverfolgen.

Gejoggt wurde schliesslich im tadschikischen Shuroobod auf einer Höhe von 2000 Meter über Meer. Eine kurze Joggingstrecke, die Steph aber mächtig ins Schwitzen brachte.

Fun-Sponsoring «Freud und Leid»

Freud…
Unser Abenteuer hatte so einige Highlights zu bieten. Zum einen herzliche Begegnungen mit fremden Menschen. Zum anderen die wunderschönen landschaftlichen Facetten, die wir zu Gesicht bekamen. Es fiel uns nicht gerade leicht, aus all unseren Erlebnissen den schönsten Moment zu erküren. Letztendlich haben wir uns für die 3 ½ Tage im Pamirgebirge entschieden. Das «Dach der Welt» lässt sich mit Worten nicht beschreiben; man muss es selber erleben. Die Szenerie ist atemberaubend und an malerischer Schönheit kaum zu überbieten – wilde Schluchten, türkisfarbene Seen, die endlosen Weiten der Hochebene und eine imposante Gebirgslandschaft mit einigen 6000ern.

…und Leid
Wir hatten gerade beim Krater von Derweze unsere Autobatterie überbrückt und waren nun bereit, die Wüste Turkmenistans hinter uns zu lassen. Kaum 100 Meter gefahren, bahnte sich das nächste Unheil an. Wir steckten im Sand fest. Es ging überhaupt nichts mehr, weder vorwärts noch rückwärts. Die Versuche, uns aus der misslichen Situation zu befreien, machten das Ganze nur noch schlimmer. Der ganze linke Radkasten hatte sich im Sand verbuddelt. Wir versuchten die Räder vom Sand zu befreien und unser Fahrzeug rückwärts zu schieben. Erfolgslos, Sunny bewegte sich keinen Millimeter. Also hängten wir das Abschleppseil an den Rallyeboliden des Teams «Südheide». Es passierte nichts. Zumindest erreichten wir nicht das, was wir bezwecken wollten. Im Gegenteil: Nun steckte auch das Fahrzeug von «Südheide» im Sand fest. Glücklicherweise kamen uns zwei Einheimische mit Schaufeln zu Hilfe. Während sich das Team «Südheide» dank den Schaufeln rasch aus dem Wüstensand befreien konnte, waren unsere Versuche leider nicht von Erfolg gekrönt. Der grosse Truck der Einheimischen musste her. Wir spannten zum zweiten Mal das Abschleppseil. Und siehe da: Dank des LKW-Monsters waren auch wir in Nullkomma nichts aus unserer misslichen Situation befreit. Du kannst dir vorstellen, dass wir anschliessend erleichtert ins Fahrzeug eingestiegen sind.